Ein nahtloser Wechsel vom Ende der Black Week in die Adventszeit – Weihnachtsmärkte tragen zu guter Stimmung bei Verbrauchern bei – Erwartungen richten sich auf die kommenden Wochen und die bevorstehenden verkaufsoffenen Sonntage.

Nur mäßig zufrieden zeigt sich der regionale Einzelhandel mit dem Weihnachtsgeschäft vor dem ersten Advent. „Zwar haben schon viele Kundinnen und Kunden beherzt zugegriffen, die vergangene Woche stand aber noch unter dem Oberbegriff der Black-Week und lockte vor allem Schnäppchenjäger. Das richtige Weihnachtsgeschäft erwarten wir nun in den kommenden Wochen“, berichtet Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes über die Ergebnisse der heutigen Trendumfrage im Einzelhandel. So habe die überwiegende Zahl der Befragten von etwas geringeren Besucherfrequenzen im Vergleich zur Vorjahreswoche und damit auch geringeren Umsätzen berichtet. Die Kundenstimmung wird jedoch überwiegend als gut und nur von einem Drittel der Befragten als schlecht beschrieben. „An diesem Wochenende waren die hohen Besucherfrequenzen eher in den Großstädten zu beobachten. Der Einzelhandel in den kleineren Städten wird nach unseren Erfahrungen erst später verstärkt aufgesucht“, erläutert Achten weiter. Besonders stark nachgefragt worden seien aus dem Bereich der Elektronik Soundbars, Notebooks und Haushaltsgeräte. Bei Bekleidung seien warme Jacken und Festtagsmode zwar auf niedrigerem Niveau als im Vorjahr aber dennoch stark nachgefragt worden.

Hinsichtlich der Erwartungen für die kommenden Wochen halten sich die eher optimistischen (48 Prozent) und die etwas verhaltenen Stimmen (52 Prozent) die Waage. Hohe Erwartungen der Einzelhändler sind mit den in vielen Städten des Verbandsgebietes stattfinden verkaufsoffenen Sonntagen in der Adventszeit verbunden. Insgesamt wird für die Region ein Weihnachtsgeschäft im November und Dezember von knapp unter 1,5 Mrd. Euro erwartet.

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